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UNTERRICHTSMODUL – Facetten der Migration nach 1955: Arbeitsmigration, Flucht und Asyl, Migration von Studierenden

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I. Thema
Facetten der Migration nach 1955: Arbeitsmigration, Flucht und Asyl, Migration von Studierenden – Aufzeigen unterschiedlicher Aspekte von Migration nach Deutschland mit einer Fokussierung auf die Handlungsräume der Migrierenden

II. Fach
Geschichte, Sekundarschulen, 9. – 10., 11. – 12. Klasse

III. Zeitrahmen
6 Unterrichtssrunden a 45 min, zeitliche Entlastungen durch Hausarbeitsleistungen möglich.

IV. Lehrplanbezug
Berlin (Rahmenlehrplan)
Geschichte S I, Doppeljahrgangstufe 9/19: Konfrontation der Blöcke und Deutsche Frage, hier: Leben in Deutschland: Aspekte der Alltagsgeschichte, Aktuelle Weltpolitische Problemfelder, hier: Migrationen und globalisierte Gesellschaften
Geschichte S II, Wahlbereich Migrationen zum 2. Kurshalbjahr (religiöse, politische, wirtschaftliche Ursachen von Migration)
Nordrhein-Westfalen
Kernlernplan Geschichte G8, Jahrgangstufen 7 bis 9, 12. Inhaltsfeld: Was Menschen früher voneinander wussten und heute voneinander wissen, hier: Reisen früher und heute
Richtlinien und Lehrpläne für die Sekundarstufe II (1999), Zeitfeld „Geschichte des 20. Jahrhunderts und Zeitgeschichte“, Handlungs- und Kulturräume „Orts- und Regionalgeschichte“, „Deutsche Geschichte“, „Europäische Geschichte“, „Geschichte außereuropäischer Kulturen“
Niedersachsen
Kerncurricula Geschichte Gymnasiale Oberstufe, Rahmenthema 2 „Wechselwirkungen und Anpassungsprozesse in der Geschichte“, Wahlmodul 8 „Heimat und Fremde – Migrationsprozesse in Europa“
Kerncurriculum Gymnasium Schuljahrgänge 5 – 10, Klasse 10: Geschichte Deutschlands nach 1945 im europäischen und internationalen Kontext
Kerncurriculum Oberschule Schuljahrgänge 5 – 10, Klasse 10: Begegnungen unterschiedlicher Kulturen in Europa

V. Fragegestellung / thematische Spezifizierung
In diesem Unterrichtsmodul sollen unterschiedliche Ursachenzusamenhänge von Migration in die Bundesrepublik nach 1955 (‚klassische’ Arbeitsmigration, Flucht und Asyl, Migration von Studierenden) erarbeitet werden. Dabei wird sowohl der historische Hintergrund der Migrationsbewegung betrachtet als auch (und dies im Schwerpunkt) die individuelle Motivation der Migrierenden sowie deren Handlungsmöglichkeiten und Handlungsspielräume.

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Arifien MUSNADI


Journalist aus Bergisch-Gladbach
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‚Meine Jugend war geprägt vom Befreiungskampf‘, sagt Arifien Musnadi, der 19 Jahre alt war, als sein Heimatland Indonesien 1949 von den niederländischen Kolonialherren unabhängig wurde. Vorher war er Partisanenkämpfer gewesen. Ihn zog es hinaus in die weite Welt: Anfang der 50er-Jahre kam er nach Deutschland, um in Münster zu studieren: ‚Überall bekam ich Freibier und wurde mit offenen Armen empfangen. Da waren wir Migranten noch Exoten‘, erinnert er sich.
Als Korrespondent einer indonesischen Presseagentur lebte er von 1960 an in Köln, wo er auch seine Frau, eine Deutsche, kennen lernte. Mit der Suharto-Diktatur Mitte der 60er-Jahre in Indonesien kam das berufliche Aus für den politisch engagierten Journalisten – er schlüpfte in die Rolle des Hausmannes, kümmerte sich um Kinder und Haushalt, während seine Frau den Lebensunterhalt für die Familie verdiente. Später fand er Arbeit in einer großen Bibliothek. Heute lebt Arifien Musnadi mit seiner Familie in einem kleinen Ort bei Köln.


(‚Biografisches Arbeitsblatt‘ hier zur einzelnen Person; die zusammenhängenden Unterrichtsmodule – oft mit mehreren Personen – stehen unter ‚Unterrichtsmodule‘)

004-Arbeitsblatt-Arifin-MUSNADI.pdf.zip


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