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UNTERRICHTSMODUL – Liebe und Beziehungen

Fach: Ethikunterricht:
Zielgruppe: 8.-10. Klasse
Dauer: 5 Schulstunden à 45 min

Fragestellung: Liebe und Beziehungen – Was bedeuten Liebe und Partnerschaft  für mich und mein Umfeld/die Gesellschaft – und was hat das eigentlich mit Migration zu tun?

Worum geht es in dieser Reihe?
Was hat Liebe mit dem Thema Migration zu tun? In dieser Unterrichtsreihe geht es darum, das Thema Migration, das in öffentlichen Debatten stark mit Ressentiments behaftet ist, unter einem neuen Blickwinkel zu beleuchten. Einerseits ist der Komplex Liebe und Beziehungen etwas, dass die Lebenswelten aller Schüler_innen betrifft. Andererseits liegt der Fokus in öffentlichen Debatten zur Verknüpfung von Migrationsthemen und Liebe häufig auf extrem kulturalisierenden Perspektiven, die dieses Alltagsthema vermeintlich „kulturspezifisch“ machen.

In den folgenden fünf Unterrichtsstunden soll es darum gehen, sich mit eigenen Vorstellungen zum Thema Liebe, aber auch zur Verknüpfung von Liebe und Migration auseinanderzusetzen. Anhand der Biografien von Jiwan, Lester, Sinthuja und Maja wird deutlich, dass die Wirklichkeit wesentlich komplexer ist als es vereinfachende Bilder von Liebe, Partnerschaft und Kultur darstellen.

Ziele:
Inhaltlich:
Auseinandersetzung mit verschiedenen Perspektiven auf Liebe und Partnerschaft
Auseinandersetzung mit den Auswirkungen von Liebe und Partnerschaft auf die eigene Identität/das Selbstbild
Auseinandersetzung mit Liebe als Idee sowie als identitäts- und sinnstiftender Lebenswirklichkeit
Kennenlernen von zwei Biographien im Detail, sowie Eindrücken von weiteren Biografien
Reflexion des Themas Liebe, Partnerschaft und Migration vor einem größeren gesellschaftlichen Zusammenhang: Auseinandersetzung mit Homophobie in der Einwanderungsgesellschaft oder familiären Erwartungen an mögliche Beziehungen der Kinder
Reflexion von Liebe im Kontext von Migration und Diskussion der Frage, ob die Geschichten über Liebe und Partnerschaft hier „migrationsspezifisch“ sind

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UNTERRICHTSMODUL – Flucht und Asyl

Fach: Politikunterricht:
Zielgruppe: 8.-10. Klasse
Dauer: 6 Schulstunden à 45 min

Fragestellung: Was bedeuten abstrakte Begriffe, wie Flucht und Asyl als persönliche Erfahrung und wie lassen sich diese Erfahrungen in den Kontext politischer Debatten zu diesem Thema einordnen?

Worum geht es in dieser Reihe?
Das Grundrecht auf Asyl ist im Politikunterricht häufig ein sehr abstraktes Thema, das vor allem auf  der Ebene von Gesetzen, Strukturen und politischen Institutionen bearbeitet wird. Doch was bedeutet dieses abstrakte Grundrecht konkret als persönliche Erfahrung? Die Schüler_innen setzen sich in dieser Unterrichtsreihe mit der Geschichte von Jamila auseinander, die mit ihrer Familie als Kind aus Tschetschenien flüchtete und dann eine Odyssee über viele Jahre in verschiedenen europäischen Asylverfahren erlebte. Anhand dieser Geschichte als exemplarisches Beispiel setzen sich die Schüler_innen damit auseinander, was Asyl im Einzelnen bedeuten kann und welche Auswirkungen die praktische Umsetzung des Grundgesetzparagrafen im Alltag hat.

Ziele:
Auseinandersetzung mit den Begriffen Flucht und Asyl als komplexen politischen Kategorien
Reflexion des Spannungsfelds zwischen indiiduellen Fluchtgründen und gesetzlich anerkannten Asylgründen
Kennenlernen von einer Biographie im Detail
Auseinandersetzung mit dem Alltag von Flüchtlingen in Deutschland und den Schwierigkeiten im europäischen Asylverfahren
Auseiandersetzung mit Flüchtlingen als Aktuer_innen in der politischen Asyldebatte in Deutschland

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