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Lester Cano ALVAREZ


Künstler und Filmemacher aus Köln
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Für die Revolution, für Che und für seinen Großvater ging Lester Cano Alvarez mit 17 Jahren zur berühmten kubanischen Militärakademie nach Matanzas. Nach zwei Jahren war er sich jedoch sicher, dass er nicht länger nur Befehle ausführen und Soldat sein wollte. Für diese Entscheidung musste er ins Gefängnis. Eine Sondergenehmigung ermöglichte Lester Cano Alvarez das Studium der Kunstgeschichte in Havanna. Durch einen Zufall begegnete ihm Jeanette aus Deutschland. Es wurde daraus eine Liebesgeschichte.
Über seinen ersten Eindruck von Deutschland berichtet Lester: ‚Ich dachte, ich wäre in einer PlayStation – ich dachte, ich wäre nicht in der wirklichen Welt – es war wie eine Überrealität.‘ Lester kehrte zunächst wieder nach Kuba zurück, um sein Studium zu beenden. Jeanette und er heirateten – heimlich und in Kuba -, damit er legal in Deutschland leben konnte.
Die erste Zeit in Köln war nicht leicht. Er musste die Sprache lernen. Außerdem war er auf Jeanettes Geld angewiesen und fühlte sich nicht zugehörig – weder zu den Deutschen, noch zu den Kubanern. Durch das Studium an der Kunsthochschule für Medien in Köln und vor allem durch die Geburt seiner Tochter begann er, sich in Deutschland heimischer zu fühlen. Jetzt kann er sich sogar vorstellen auch in Zukunft in diesem Land zu leben.


009-Arbeitsblatt-Lester-Cano-ALVAREZ.pdf.zip


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